Erst mal vorweg eine Erklärung wie Eumo zu seinem Namen kam. Ganz einfach, es sind die Anfangsbuchstaben unserer
Vornamen Eugen und Monique (könnte aber auch Euromobil heissen). Dazu kommt, dass unsere E-mail Adresse in der Schweiz ebenfalls eumo@... heisst.
Und zu guter Letzt hört sich Eumo so schön knuffig an, wie ein Teddybär.



Die unendliche Geschichte des Eumo oder wenn einer eine Reise tut (tun will)....
Da wir nun langsam in die Zeit der konkreten Planungen kommen, werden die Fragen rund um unseren Unimog auch immer wichtiger. Geplant hatten wir mal mit einem deutschen Ausführkennzeichen die Welt zu bereisen. Durch einen Anruf beim ADAC wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass es immer wieder zu Schwierigkeiten bei der Einreise in die Türkei gibt, wenn Fahrzeuge mit solchen Kennzeichen einreisen wollen. Es ist eine hohe Kaution beim Zoll zu hinterlegen und es gibt Probleme, das Geld zurück zu bekommen, wenn man einen anderen Grenzübergang als bei der Einreise zur Ausreise benutzt.
Mit dem Carnet de Passages einreisen geht auch nicht, da dieses Grenzdokument und damit das beim Automobilclub hinterlegte Geld für 5 Jahre nach Ablauf gesperrt bleibt, sobald es in der Türkei gestempelt wurde (Aussage des ADAC). Zudem erfuhren wir, dass die internationalen Fahrzeugpapiere, die mit dem Ausfuhrkennzeichen ausgestellt werden, nur ein Jahr gültig sind. Ohne gültige Papier jahrelang in der Welt unterwegs zu sein erschien uns doch zu gewagt.
Den Unimog auf den Namen eines Freundes in Deutschland anzumelden wie bisher wollten wir auch nicht, da wir schon zweimal an der türkischen Grenze Probleme wegen driver/owner hatten. Zudem muss der Fahrzeughalter eine Mitbürgschaft für das Carnet de Passages übernehmen, was wir auch niemand zumuten wollen.
Also nix mit Ausfuhrkennzeichen oder Fremdhalter.
Somit hatten wir nur die Möglichkeit, den Eumo in die Schweiz einzuführen. Gesagt, getan, Info’s eingeholt, was nötig ist und ob es sonstige Probleme gibt (mittlerweile waren wir schon vorsichtiger). Gab aber keine – dachten wir. Bei der Abklärung, was die Versicherung kostet, mussten wir erfahren, dass der Versicherungsschutz mit unserer Abmeldung und dem Verlassen der Schweiz erloschen ist. ??? Was nun? Dass sich einer von uns in Deutschland anmeldet, um Eumo auf eigenen Namen anzumelden ging auch nicht, da wir an die Gelder aus der in der Schweiz obligatorischen Pensionskasse nur dann kommen, wenn wir die Schweiz in Richtung eines Landes ausserhalb der EU verlassen.
Schon wieder was nun und viele Fragezeichen. Nach erneutem Nachhaken bei einem anderen Autoversicherer kam heraus, dass eine c/o Adresse in der Schweiz vollkommen genügt. Puuh, grosses Aufatmen – ich war schon soweit, Eumo im Bodensee zu versenken und mir den Rucksack umzuschnallen.
Der Stand der Dinge ist heute dieser:
Wir werden Eumo in der Schweiz anmelden (hoffentlich ohne weitere grosse Überraschungen).
Das hat für uns den Vorteil, dass wir, wenn wir längere Zeit ausserhalb des Gültigkeitsbereiches der grünen Versicherungskarte sind, die Kontrollschilder zurückschicken können und Steuer/Versicherung ruht. Auch das Wiederanmelden, wenn wir nach Europa zurück kommen, sollte kein Problem sein.
Falls es Neues gibt... an dieser Stelle mehr.